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| Dieser südliche Teil der andalusischen Atlantikküste ist etwa 200 Kilometer lang. Man findet hier feinste Sandstrände, Steilküsten und im Hinterland Hügel und Berge. Die Küste von Cádiz erstreckt sich von San Roque bis Sanlúcar de Barrameda und beherbergt eine Vielzahl von reizvollen Städten.
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| Von Algeciras, einer Ortschaft von über 100'000 Einwohnern, erblicken wir ohne Schwierigkeiten die afrikanische Küste. Sie ist nur 25 km entfernt. Man muss an der Bucht entlang fahren, um bei La Linea de la Concepción an die Grenzstation Spanien - Grossbritanien zu gelangen. Direkt gegenüber liegt der mächtige Fels von Gibraltar, der 423 m aus dem Meer hinausragt. |
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In Tarifa endet die Costa del Sol und es beginnt die Atlantikküste, die Costa de la Luz - Küste des Lichts, die bis zur portugiesischen Grenze reicht.
Hier befinden wir uns am südlichsten Punkt Spaniens und an der engsten Stelle der Strasse von Gibraltar. 14 km sind es nur, die Afrika von Europa trennen. Das besondere Klima in der Gegend von Gibraltar mit seinen warmen Bisen, die die Küste von Cádiz und von Afrika her umwehen, hat hier den Aufschwung des Wassersports begünstigt. Der Küstenstreifen von Tarifa ist zum Austragungsort der Weltmeisterschaften im Windsurf gewählt worden, was für die Stadt einen bedeutenden Aufschwung bedeutet hat. Je mehr wir uns Tarifa nähern, desto mehr Clubs sehen wir, die sich der Ausbildung oder Veranstaltung von Wettbewerben diesem wunderbaren Sport widmen, der hier nicht nur von den Ortsansässigen, sondern von Sportlern aus aller Welt ausgeübt wird. |
| Die schöne Bucht von Bolonia hat eine archäologische Besonderheit zu bieten. Direkt am Strand befinden sich ausgegrabene Reste einer römischen Siedlung, unter anderem Tröge, in denen vor 2000 Jahren Fisch, vor allem Thunfisch, gesalzen wurde. | ![]() |
| Am Strand kann man lange Spaziergänge in südlicher Richtung unternehmen. In Norden werden Strand und Dünen von hohen Klippen begrenzt, die sich gut besteigen lassen. Von den Felsen hat man bei klarem Wetter eine gute Sicht zum Leuchtturm von Tarifa und auf die afrikanische Küste. | ![]() |
| Von Zahara de los Atunes besteht eine direkte Strassenverbindung nach Barbate de Franco. Barbate, das einen ausgebauten Fischereihafen besitzt, erhielt seinen Namenszusatz, weil Franco 1936 mit seinen Truppen aus Marokko landete. Barbate war schon zu römischen Zeiten Fischereihafen, und in seiner Umgebung wuchs ein helles, weißes Dorf, das für Touristen sehr interessant ist. Es hat herrliche Strände wie den Playa del Carmen, Playa de Yerbabuena und vor allem Playa de Caños de Meca, mit einer fast hundert Meter hohen Steilküste und Süßwasserquellen, die stellenweise aus den Felswänden hervorsprudeln. |
| Zahara de los Atunes gehört zur Gemeinde Barbate, und es ist eine malerische Ortschaft mit paradiesischen Stränden. Der Ortsname sagt es bereits, wovon viele Menschen dort leben, nämlich vom Fischfang, vor allem vom Thunfisch. Der Fischreichtum hat jedoch stark abgenommen, und Einheimische beschweren sich darüber, dass ihr Fang von den gut zahlenden Japanern gekauft wird und erst wieder als Konserve auf den Tisch kommt!
Barbate und Zahara de los Atunes sind Fischerdörfer, die hauptsächlich vom Thunfischfang und der Konservenindustrie leben. |
| Nach Vejer de la Frontera gehört das 15 Kilometer entfernte Conil de la Frontera zu den schönsten Städtchen dieser Region, und es gibt wohl kaum einen empfehlenswerteren Badeort an der andalusischen Atlantikküste. Conil de la Frontera ist ein Fischerdorf geblieben. Seit einigen Jahren befindet sich allerdings der dazugehörige, nun geschützte Hafen 5 km nördlich in einer Bucht. Der breite, feste Sandstrand ist nach Norden und Süden kilometerweit begehbar. Weiter nördlich beginnt die Steilküste, auf der man von Fuente del Galle bis zum Fischereihafen von Conil und dem Leuchtturm von Cabo Roche auf Pfaden entlang spazieren kann. Abstiege von der Steilküste in reizvolle Buchten sind vielfach möglich, aber es gilt vorsichtig zu sein, denn manchmal fallen vom ablaufenden Regenwasser unterhöhlte lehmige Erdmassen in die Tiefe. |
| Chiclana liegt zwischen Salinen und Pinienwäldern besonders schön, nur neun Kilometer vom Strand entfernt. Unter seinen Stränden ist La Barrosa hervorzuheben, und ferner sind der Touristen-Komplex Novo Sancti Petri mit zahlreichen Appartments, Hotels, Erholungs- und Freizeitanlagen und ein moderner, von Severiano Ballesteros entworfener Golfplatz sehr sehenswert. | ![]() |
| Reisen wir vom Süden an, so durchqueren wir zuerst San Fernando, bevor wir dann schliesslich über eine schmale Landeszunge und einer Strassenschlucht nach Cádiz gelangen.
San Fernando, ehemals Isla del León, stolze ehemalige Niederlassung des ersten spanischen Parlaments, das gemeinhin als «La Isla» bekannt ist, ist wie ein weißer Hügel, den Salinen und vom Meer umgeben. |
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Die Provinzhauptstadt Cádiz liegt in der nach ihr benannten Bucht; nur eine Landzunge verbindet es mit dem Kontinent. Es ist eine dreitausendjährige Stadt, die älteste Europas. Es wurde im Jahre 1100 vor Christus von den Phöniziern gegründet und war Eingangspforte für die verschiedensten Kulturen: Phönizier, Griechen, Römer, Westgoten und Araber. Seine Strände Victoria, Cortadura und La Caleta sind seit langer Zeit bekannt. |
| Puerto Real liegt in der Bucht von Cádiz selbst. Das tägliche Treiben im Hafenviertel, die Seemannsluft, sind Anlass genug für einen angenehmen Spaziergang bei Sonnenuntergang. | ![]() |
| Fahren wir in Richtung Huelva und Portugal, so erreichen wir nach Rota und Chipiona die Ortschaft Sanlúcar de Barrameda, den westlichsten Ort innerhalb der Provinz Cádiz. Es liegt besonders schön, direkt gegenüber dem Nationalpark von Doñana, dem wichtigsten Biologischen Reservat Spaniens, das sehr attraktiv für alle Naturliebhaber ist. Sanlúcar de Barrameda ist einer der wichtigsten Fischereihäfen der gesamten Küste und namentlich für die Vielfalt und Qualität seiner Meeresfrüchte bekannt und zwar ganz besonders für seine in Spanien hochgeschätzten «langostinos». |
| Chipiona ist traditionell ein Sommerferienort und war Ende des 19. Jahrhunderts Heilbad. In seiner Umgebung befinden sich vier weitere Strände mit guter touristischer Infrastruktur und jodreichem, klarem Wasser: Regla, La Ballena, Tres Piedras und Cruz del Mar.
In Rota können wir an Stränden feinsten Sandes baden. |
| Costa de la Luz-Huelva | Costa de la Luz-Cádiz | Costa del Sol | Costa Tropical | Costa de Almería |