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Es ist nicht ungewöhnlich, in Almería eine grossartige Vielfalt von Bauwerken und Sehenswürdigkeiten vorzufinden. Reizvolle Orte laden den Besucher ein, das Innenland Almerías besser kennenzulernen, bevor er mit der Entdeckungsreise in der Hauptstadt und an der Mittelmeerküste beginnt. Auch ist der Besucher erstmals erstaunt, etwas ausserhalb der Stadt auf trockene und unwirtschaftliche Landstriche zu treffen und kurz darauf Naturparks von ausserordentlicher Schönheit und landwirtschaftlicher Vielfalt zu betreten.

Das Innenland weist äusserst verschiedenartige Landschaften auf und wird von zerklüftetem Gebirge und der typischen Mittelmeervegetation geprägt. Im Westen erhebt sich der Gebirgszug Sierra Nevada, und dort beginnt die herrliche Landschaft der Alpujarras. Diese Gegend hat es wie keine verstanden, ihr kulturelles Erbe zu bewahren. Strahlend weisse Dörfer lehnen sich an die Kordillere an und unterscheiden sich ganz deutlich von farbenfrohen Orten wie Gérgal oder Vélez-Blanco weiter im Norden. Vélez-Blanco ist schon wegen seiner beeindruckenden Festung, die stolz das Tal der Santa Maria überragt, einen Besuch wert. zu top


In der Sierra de Filabres befindet sich das Observatorium Cabo Alto, das die NASA als Steuerungsstelle für ihre Weltraumflüge benutzt. Ebenfalls international bekannt ist die Wüste von Tabernas. Hier befindet sich eine Film - und Westernstadt, die von zahlreichen Filmemachern in aller Welt als Kulisse verwendet wird.
Das Tal Almanzora ist ein wohlhabendes Gebiet mit interessanten Dörfern, wie Olula, Tijola oder Macael, das auch als «Hauptstadt des Marmors» bekannt ist.

Die Provinz Almería beherbergt acht verschiedene Naturschutzgebiete, davon einige so bedeutend wie die Wüste Tabernas oder den Naturpark Cabo de Gata-Nijar.
Dieser herrliche Naturpark beherbergt auf einer Fläche von rund 30'000 hektaren eine erstaunliche Vielfalt an Tierarten. Der zwischen der Sierra de los Filambres und der Küste eingeschlossene Bereich wird als das Dreieck Almería - Cabo de Gata Nijar - bezeichnet. Von Westen nach Osten wird der Landstrich von der Sierra de Alhamilla durchzogen, und im Süden bildet die Sierra de Gata den Abschluss des schönen Naturparks. zu top


Das zirka 22 km von der Küste entfernt liegende Nijar übt einen ganz besonderen Reiz auf den Besucher aus. In allen Gassen und Winkeln nimmt man die maurische Vergangenheit wahr. So befinden sich im Stadtviertel Huebro noch Überreste einer ehemaligen arabischen Festung. Neben seinen architektonischen Schätzen ist Nijar jedoch vor allem durch sein traditionelles Handwerk bekannt. Vielseitig und reichhaltig sind die Keramik- und Töpferwaren, die man überall bewundern kann. Besonders eigentümlich sind die sogenannten Jarapas, aus Stoffstücken verarbeitete Gewebe. Auch in diesem Gebiet kann man den ständigen Gegensatz zwischen Meer und Bergland bemerken. Das Gemeindegebiet von Nijar endet an der Sierra del Cabo de Gata.

In der Sierra de Carrera, sie sich hinter der Ortschaft Turre erhebt, befinden sich Ruinen aus der römischen und der arabischen Zivilisation. Der nahegelegene Ort Turre ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen oder Ausflüge zu Pferd.

Die Küste Almerías liegt zwischen der Costa Blanca und der Costa del Sol. Die reizvollen Bilder und Kontraste der Landschaft verzaubert den Besucher immer wieder, und die strahlende Sonne sowie das blaue Mittelmeer bilden stets den Mittelpunkt.
Mehr über die Küste Almerías, und die reizvollen Städte und Dörfer kann man hier erfahren.

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