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Ein Knotenpunkt der überaus lebendigen Hafenstadt bildet das geschlossene Marktgebäude im Stil eines griechischen Tempels mit Säulengalerien. Es ist in mehrere Bezirke untergliedert: Der erste Ring ist den Metzger und Fleischern zugeteilt. Man dringt dann weiter ins Heilige Obst und Gemüse. Im zentralen Bezirk aber, im Tempel der Statue der Gottheit vorbehalten, zeigen sich in schattiger Kühle frisch gefangene Meerestiere und diverse Fischarten.
Eine Attraktion sind die zahlreichen marisquerias, Restaurants, die köstliche Gambas und andere Meerestiere offerieren, frisch und kostengünstig wie nirgendwo sonst.
Zu den tapas, das sind kleine Apetithappen, die hier in Cádiz aus Meeresfrüchten bestehen sollten, passt gut ein trockener Sherry, ein Fino, der in Andalusien gern als Aperitif oder auch als einfacher Wein zwischendurch getrunken wird.
Oder fragen Sie nach einem manzanilla mit dem männlichen Artikel «uno», nicht zu verwechseln mit der weiblichen manzanilla, einem magenschonenden Kamillentee. Manzanilla ist ein leicht köstlicher Sherry Wein, der häufig in der Provinz Cádiz getrunken, aber kaum exportiert wird.
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