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Córdoba ist eine grossartige Stadt mit herrlichen Bauwerken und Sehenswürdigkeiten, deren Schönheit der Lauf der Zeit nichts anhaben konnte. Córdoba liegt am Ufer des sanft dahinfliessenden Guadalquivir, des grossen Flusses der Araber. Der altehrwürdige Fluss durchquert die Provinz von Osten nach Westen und teilt sie in zwei sehr unterschiedliche Landschaftsbereiche auf. Im Norden das Gebirge Sierra Morena und im Süden, die Campiña, das offene Anbauland.
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Die Sierra Morena ragt schützend hinter Córdoba auf. Über die Sierra verstreut liegen Ortschaften wie Hinojosa del Duque, Belalcázar, Pozoblanco oder Fuente Obejuna, die nicht nur historische Kulturschätze bergen, sondern auch grosse Bedeutung für die Landwirtschaft und Viehzucht haben.
Die Campiña, die sich vor den Toren der Stadt ausbreitet, ist bezeichnend für die Landschaft Córdoba mit ihren Olivenhainen, Weinbergen, Obst- und Gemüsegärten und goldschimmernden Hügeln.

Die Stadt Córdoba liegt inmitten dieser herrlichen, von der Natur begünstigten Landschaft, durch das Gebirge geschützt und vom Fluss sanft gewiegt. In ihrer Geschichte war sie Schauplatz zahlreicher Kulturen und Völker, die sich hier seit jeher niederliessen. Die Ursprünge Córdobas gehen auf die vorromanische Zeit zurück, als die Stadt zu einem bedeutenden Handelsplatz und zum Eingangstor nach Andalusien wurde. Im V. Jahrhundert erlebte die Stadt unter den Westgoten eine erste Blütezeit. Kurz darauf trafen im Jahre 711 die Araber ein, man kann hierbei allerdings nicht von der Eroberung durch die Mauren sprechen, denn die Stadt unterschrieb ein Abkommen für die Besetzung Córdobas und erwartete als Gegenleistung, dass die Lebensformen und die Religion der Bürger respektiert würden.
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In nur fünf Jahren entwickelte sich Córdoba zur Hauptstadt des maurischen Reiches Al-Andalus. Nachdem das Kalifat von Córdoba errichtet wurde, begann eine Zeit der grossartigen kulturellen Einrichtungen. Danach begann jedoch eine Zeit der inneren Revolten und Kleinkriege, wodurch die Stadt nach und nach an Glanz und Pracht einbüsste.
Als der heilige Fernando III, im XIII. Jahrhundert Córdoba mit seinen christlichen Truppen zurückeroberte, bot ihm die Stadt einen trostlosen Anblick. Von den früheren herrlichen Bauwerken war nur noch die Moschee Aljama und wenige andere gut erhalten geblieben. Als im Jahre 1523 mit dem Bau der Kathedrale innerhalb der Moschee begonnen wurde, galt dies als Triumph des Christentums über den Islam.

Heutzutage zählt Córdoba über 300.000 Einwohner. In der Vergangenheit hat die Stadt bessere und schlechtere Zeiten durchgemacht. Im 20. Jahrhundert hat sie sich durch Erneuerungen, Dynamik und Modernisierungen ausgezeichnet. Zu den grossen Verbesserungen in der Infrastruktur zählt z.B. der neue Bahnhof für den Schnellzug AVE. Das milde Klima Córdobas und seine reichhaltigen historischen Spuren laden ein zu einem Besuch ohne Eile, zum Entdecken der Bauwerke und Sehenswürdigkeiten, die den grossen Reiz dieser Stadt ausmachen.

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Mezquita