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Costa del Sol
Südwestlich von Málaga liegt die Mittelmeerküste Costa del Sol, die von der westlichen Küste von Cádiz bis nach Nerja an der Grenze zur Provinz Granada reicht. Bekannte Ortschaften wie Torremolinos, Mijas oder Marbella sind dort anzutreffen. Mehr über Die Costa del Sol erfahren Sie hier.
Die Nerjas Höhle
Nur 4 km vom Dorf Nerja entfernt liegt die Tropfsteinhöle Cuevas de Nerja. Sie wurde im Jahre 1959 zufällig entdeckt, aber Experten glauben, dass sie ihren Ursprung in der Steinzeit hat.
Es handelt sich um eine der bedeutendsten Höhlen Europas, vor allem wegen ihrer Ausmasse. In ihrem Innern begegnet man einer Reihe von karstigen Aushöhlungen mit Stalaktiten und Stalagmiten.
Gargante del Choro
Nahe bei Málaga liegt die Schlucht Gargante del Chorro. Die Eisenbahnlinie Málaga-Córdoba führt durch den Berg. Für Wanderer ist ein Pfad durch die tief eingeschnittene Schlucht vorgesehen. Auf halber Höhe sind Holzplanken in die steile Felswand eingehängt. An diesem Schwindelpfad fehlt vielfach das Geländer und Stege sind teilweise durchbrochen. Bei einem Besuch der Schlucht sei also Vorsicht geboten.
Antequera
Antequera ist auf einer schönen Strecke durch das Bergland der Provinz Málaga zu erreichen. Antequera übt keine besondere Faszination aus, aber die Stadt mit ihren 40'000 Einwohnern liegt günstig für viele reizvolle Ausflüge.
Dolmen von Antequera
An der Strasse, die von Antequera Richtung Granada führt, stösst man auf den künstlich aufgeschütteten Hügel, in dem die berühmten Dolmen von Antequera zu besichtigen sind, dies sind megalithische Ganggräber. Die eindrucksvollste und besterhaltene der ganzen prähistorischen Welt ist die Cueva de Menga. In ihr können sich bequem 40 Personen versammeln. Das Ganggrab ist insgesamt 25 m lang und 2.70 m hoch und misst an der breitesten Stelle im hinteren Teil 6.5 m. In der Mitte des Ganges stützen drei mächtige Steinplatten die Deckplatten aus Kalkstein. Die grösste von ihnen am Ende der Höhle wiegt 180 t. Sie wurden vor 4500 Jahren aus 1 km Entfernung an diesen Ort transportiert.
Dann gibt es noch ein zweites Ganggrab, die Cueva de Viera. Sie ist aber wesentlich kleiner. Am Ende des Ganges muss man durch einen sogenannten Fensterstein schlüpfen, um an die enge Kammer zu gelangen.
Torcal de Antequera
Zehn Kilometer von Antequera entfernt liegt der Torcal de Antequera, das Märchen aus Stein, deren Baumeister Wind, Sonne und Regen waren. Eine schmale Strasse führt auf einer Höhe von über 1000 m bis zu einem Plateau. Nicht nur der imposante Ausblick fasziniert, sondern vor allem die steingewordenen Kulissen eines Märchenlandes, in denen man umhergehen kann. Der poröse Kalkstein wurde abgerundet, ausgehölt und zu wunderschönen Variationen steinerner Figurenschöpfung getrieben.
Der Wanderpfad durch das Felsenlabyrinth ist durch grüne und gelbe Pfeile gut gekennzeichnet. Man kann grün oder gelb wählen, wichtig ist nur den Pfeilen zu folgen. Die Pfade sind schmal, manchmal rutschig, aber ohne grösseren Schwierigkeiten zu bewältigen.
Hier oben hört man, wenn nicht gerade eine Schulklasse ausgeführt wird, nur den Wind und die Vögel. Der längste Rundgang dauert etwas länger als eine Stunde.
Ronda
Ronda ist eine Legende. Hier wurde der spanische Stierkampf erfunden. Schmugglerbanden machten die Umgebung jahrhundertelang unsicher und feine Poeten waren berührt von diesem Ort, der sich seit Urzeiten wie ein vom rauhen Schmiedegott gespaltener Amboss über einem grünen Hochplateau erhebt und wie ein Göttersitz von den ringsum aufragenden grauen Bergen erhebt.
Ronda lohnt sich immer für einen Tagesausflug, falls man sein Quartier am Mittelmeer hat. Es liegt im Südwesten der Provinz Málaga und ist mit der Hauptstadt und anderen Orten an der Costa del Sol über Landstrassen erreichbar. Will man nach Ronda, so zwingt dies zu einer kurzen Reise auf einer Landstrasse, voller Schleifen und Kurven, doch die Fahrt durch Dörfer wie Alhaurin el Grande, Coin oder El Burgo sind es wert. Die Geschichte des Ortes kann nicht verstanden werden, wenn man sich nicht mit der Serrania, dem Gebirge, in Beziehung setzt, die die Vergangenheit und die Lebensweise der Einwohner von Ronda entscheidend geprägt hat. Extrem ist hier das Klima: die Winter sind sehr kalt und die Sommer sehr heiss und trocken.
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