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Kathedrale
Ein prächtiges Gebäude in Málaga ist die Kathedrale. Ihre Errichtung dauerte von der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts bis Ende des 18. Jahrhunderts, weshalb man eine Mischung von Baustilen beobachte kann.
Die Alcazaba wurde Mitte des 11. Jahrhunderts auf Befehl des Königs zur Verteidigung gegen Piraten gebaut. Gerade darin liegt die Einzigartigkeit dieser Festung: abgesehen davon, dass sie eine beeindruckende maurische Residenz darstellt, ist sie dank ihrer Verteidigungsfunktion praktisch uneinnehmbar. Drei konzentrische Mauerringe und mehrer Wachttürme behüten diesen Bau, der in seinem Inneren einige wunderschöne andalusische patios und das Archäologische Museum birgt.
Der Flächenraum ist gotisch, Aufsatz und Brückenkopf sind im Renaissancestil und die Hauptfassade ist barock. Das majestätische Innere der Kathedrale teilt sich in drei Schiffe, deren Ornamentierung an Gewölben und Kirchenfenstern grossen Reichtum aufweisen.
Unter den Kapellen, die auf den Seiten zu sehen sind, fallen vor allem Nuestra Señora de los Reyes und Santa Bárbara auf, daneben auch die Skulptur des Königspaares Isabella und Ferdinand.
Gleich neben der Kathedrale, am Platz, Plaza del Obispo, erhebt sich der Bischofspalast. Der Bau wurde im 18. Jahrhundert begonnen, vereint mit Elementen des Spätbarocks und klassischen Merkmalen. Die überwältigende Schönheit seiner Fassade kommt besonders in so scheinbar unauffälligen Details wie der bogenförmigen Mauernische im oberen Teil zum Ausdruck, die ein Bildnis der Jungfrau Virgen de las Angustias enthält.
Kirchen
Die Geschichte und Kultur Málagas spiegelt sich auch meisterhaft in den zahlreichen Kirchen wider.
Die Iglesia de los Mártires wurde im Jahr 1487 gegründet, wenn auch der Tempel selbst erst im 16. Jahrhundert errichtet und im 18. Jahrhundert schon wieder umgebaut wurde. Es handelt sich um eine Kirche zu Ehren der Märtyrer San Ciriaco und Santa Paula und ist ein unentbehrliches Beispiel für die Tendenz zum Rokokostil.
Ein weiteres repräsentatives Gebäude ist die Kirche Iglesia del Sagrario. Das Grundstück wurde damals von einer Moschee eingenommen Das Portal zur Strasse ist ein Beispiel für die isabellinische Gotik, den vorherrschenden Baustil zur Zeit des Königspaares Isabella und Ferdinand.
Die durch diese Könige vollendete christliche Rückeroberung brachte als eines der ersten Bauwerke die Kirche San Juan, eine ausgewogene Kombination von Gotik und Mudejarstil. Dieselbe Stilmischung wies die Kirche Iglesia de Santiago auf, obgleich von diesem Tempel nur das Portal und der Turm erhalten geblieben sind.
Eine der Pfarrkirchen, die die meisten Gläubigen anzieht, ist Santo Cristo de la Salud. Ihrem Heilvermögen wird das Ende der Pest zugeschrieben, die die Stadt im 17. Jahrhundert heimsuchte. Der Tempel liegt in der Strasse Calle de la Compañia, in der Nähe der Plaza de la Constitución und ist ein Beispiel für den Barockstil Málagas.
Doch wenn es einen Tempel gibt, der als Meisterstück dieses Stiles vor allen anderen hervorragt, so ist es das Santuario de la Victoria, zu Ehren der Jungfrau selbigen Namens errichtet.
In der Strasse Goana befindet sich auch die Kirche San Felipe Neri. In ihrem Klostergang sind die Klassenräume der Mittelschule Vicente Espinel untergebracht, die von so bedeutenden Persönlichkeiten wie Picasso, Severo Ochoa oder Victoria Kent besucht wurden.
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