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Parque de María Luisa

Der Parque de Maria Luisa ist möglicherweise einer der berühmtesten Parkanlagen ganz Spaniens. Wunderschöne Spazierwege, seerosenbedeckte Teiche, üppigen Gärten und mit Skulpturen geschmückte Plätze sind wie geschafften für romantische Momente.
Innerhalb des Maria Luisa-Parks befindet sich auch die berühmte Plaza de España, die einen unverzichtbaren Bestandteil eines Besuches in Sevilla ausmacht. Der Platz ist im Halbkreis angelegt mit einem halbrunden Gebäude, an deren Enden sich zwei Türme erheben. Der Halbkreis wird eingerahmt von Backsteinbänken mit Zierkacheln und Elementen aus der Volksbaukunst. Sie stellen die spanischen Provinzen dar, jeweils mit Wappen und den typischen Sinnbildern, an denen man die einzelnen Provinzen erkennt. Im Jahr 1929 fand hier die Ibero-Amerikanische Ausstellung statt, und dafür wurden zahlreiche sehenswerte Gebäude errichtet, die sich harmonisch in die Gartenanlagen einfügen.
Die Plaza de las Americas ist ein gutes Beispiel für das neugestaltete Stadtbild nach der Ausstellung 1992. Sie wird von drei bedeutenden Bauwerken gesäumt. Dem Pabellón Real oder Junta de Andalucia, dem Königspavillon, Sitz der andalusischen Autonomieregierung. Das Archäologische Museum, eines der bedeutensten seiner Art im Lande und das Museum für Volkskunst und Traditionen, indem Kleidung, Gerätschaften und Möbel vergangener Jahrhunderte ausgestellt sind. Dieses Museum ist im Pabellón Mudéjar untergebracht und führt ein getreues Abbild des Lebensstils und der Gewohnheiten und Bräuche der Sevillaner vor.
Am Ende des Parkes steht das Lope de Vega-Theater, ein weiteres Gebäude, das 1929 errichtet wurde um die Veranstaltungen der Ibero-Amerikanische Ausstellung vorzuführen.
Auf der anderen Strassenseite steht die ehemalige Tabakfabrik, in der die Opernfigur Carmen gearbeitet haben soll, und in der heute die Universität untergebracht ist. Selten gab es wohl für eine Produktionsstätte eine solch palastartige Ausführung. Die Ausmasse sind mit 250 m Länge und 180 m Breite ungewöhnlich. Es handelt sich um einen der grössten baukomplexe Spaniens. 1757 konnten in seinen labyrinthischen Räumen die ersten Zigarettendreherinnen ihre Arbeit aufnehmen.
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Guadalquivir

Wo immer man sich hinwendet, Sevilla ist bietet eine unerschöpfliche Zahl von Anziehungspunkten und Blickfängen. Etwas ganz besonderes, das von Sevilla nicht wegzudenken ist, ist der Fluss Guadalquivir und seine Brücken. Einige der alten Brücken, gehören zur Stadtgeschichte Sevilla, wie die Brücke des Generalismo, San Telmo oder die Triana-Brücke. Andere haben das Stadtbild erst nach der Expo 92 verändert. Hierzu gehören die Brücken la Chapina, el Alamillo und die Puente de la Barquetta.


entlang des Flusses...

Am Ufer des Guadalquivirs zwischen den Gärten von San Telmo und Santa Christina befindet sich der San Telmo Palast, eine Seemannschule die 1962 erbaut wurde.
Folgen wir dem Paseo de las Delicias am Ufer des Guadalquivir, gelangen wir zu einem der bedeutendsten und berühmtesten Bauwerk Sevillas, die Torre del Oro. Die Torre del Oro stammt aus dem Jahre 1220 und erhielt seinen Namen durch die vergoldeten Kacheln, die einst die Fassade schmückten. Ursprünglich diente der Turm den Almohaden als Festung zum Schutze der Bevölkerung. Er war durch eine schwere Kette mit einem Turm auf der anderen Uferseite verbunden, der heutzutage nicht mehr erhalten ist. Im Mittelalter diente der Verteidigungsturm als Kerker und später teilweise als Aufbewahrungsort für die von der Indischen Flotte ergatterten Schätze. Heutzutage befindet sich hier das Schiffahrtsmuseum. Und wenn seine Schutz- und Verteidigungsfunktion lange vergangen ist, erhebt er sich noch heute wie ein Wächter durch seine Schönheit und Erhabenheit über den Ufern des Guadalquivir. Spaziert man weiter auf dem Paseo de Cristobal Colón, erreicht man das Maestranza Theater mit 1'800 Sitzplätzen. Der moderne Stil dieses Rundgebäudes steht im Gegensatz zu der Barockfassade des nahe gelegenen Hospital de la Caridad, dessen Bildersammlung sich kein Besucher entgehen lässt.
Gehen wir noch ein wenig weiter der Uferpromenade entlang, sehen wir das im sevillanische Ocker-Weiss gestrichene berühmte Plaza de Toros de la Maestranza, die Stierkampfarena von Sevilla mit 14'000 Sitzplätzen. Sevilla hat einige berühmte Toros hervorgebracht. Die Arena wurde in einem runden Grundriss errichtet. Die Ummauerung wird von mit Rundbögen verbundenen, runden Marmorsäulen durchzogen. Des weiteren befinden sich innerhalb der Arenaanlage die Casa- und die Capilla de la Real Maestranza de Caballeria von Sevilla, die heute ein Museum und eine Bibliothek beherrbergen.

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Stadtviertel Triana

Überquert man den Fluß auf der Brücke von Triana, erreicht man einen der typischen und traditionellsten Stadtteile, das Barrio de Triana. Die Virgen de la Esperanza, Schutzheilige von Triana, wird von vielen Sevillaner verehrt, vorallem zu Ostern, wenn die Heilige Jungfrau durch die Strasse getragen wird. Das traditionsreiche Stadtviertel berühmt als die Heimat der Seeleute, grosser Flamenco Interpreten und Stierkämpfer. Triana, benannt nach dem römischen Kaiser Trajan ist das Vergnügungszentrum der Sevillaner. Besonders nachts herrscht an dieser Uferseite des Guadalquivir grösste Lebendigkeit. Die älteste christliche Kirche Sevilla, Santa Ana aus dem Jahre 1820, befindet sich in diesem Viertel.


Isla de la Cartuja

Die Cartuja Insel diente als Ausstellungsgelände für die EXPO, hier findet man heute große Gartenanlagen und einen künstlichen See. Etliche der Pavillons sind noch in Funktion, und auf dem Gelände finden zahlreiche Veranstaltungen wie Konzerte, Theater, Filmvorführungen, etc. statt. Das interessanteste Gebäude ist sicherlich das für die EXPO restaurierte Kloster Cartuja, in dem Christoph Kolumbus bestattet wurde. Später diente das Gebäude als Sitz eines renommierten Keramikherstellers. Im Museum sind zahlreiche Kunstschätze ausgestellt.


Stadtviertel Santa Cruz

Die Bauwerke und Monumente Sevillas bestechen durch ihre Kunst und Schönheit, die typischen Elemente jedoch, die den Besucher begeistern, finden sich in der Eigentümlichkeit und dem Reiz der Stadtviertel.
Im historischen Zentrum Sevillas befindet sich das reizvollste Stadtviertel der Barrio de Santa Cruz, das früher einmal das Viertel der Mauren und der Juden war. In den engen Gassen wandert man, geschützt vor den heißen Sonnenstrahlen, zwischen schönen Gebäuden mit sehenswerten, blumengeschmückten Innenhöfen.
Santa Cruz ist ein Stadtviertel, dem man viel Zeit schenken möchte, das immer wieder und zu jeder Tages- und Nachtzeit eine Fülle romantischer Traumbilder Wirklichkeit werden lässt. Hier finden wir zahlreiche Häuser im unverfälschten andalusischen Stil vor, die Einblicke in ihre bezaubernden Patios gewähren und Strassen in einen unvergesslichen Charme verzaubern. Sevilla war jahrhundertlang berühmt für seine Keramikproduktion. Einiges aus dieser Tradition wird im Bario de Santa Cruz angeboten.
Weitere sehenswerte Monumente in diesem Stadtteil sind die Plaza de los Venerables, an dem sich das jüngst restaurierte Hospital de los Venerables befindet und die Kirche Iglesia de Santa Maria la Blanca, letztere am Rande der schönen Gartenanlagen Jardines de Murillo gelegen, die eine der grünen Lungen darstellen. In dem Park steht das Kolumbus Denkmal, zwei Säulen, auf denen ein Löwe tront. Auf der Plaza de Santa Cruz befindet das inzwischen verschollene Grab Murillos.
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Stadtviertel Macarena

Das Stadtviertel Macarena und die gleichnamige Basilika gehören zu den meist besuchten Stätten Sevillas. Die Schutzpatronin, die Virgen de la Macarena wird von tausenden Sevillanern verehrt. Die best erhaltenen Teile der ehemaligen Stadtmauern werden durch den Macarena Bogen und das Córdoba Tor gebildet, die im 12. Jahrhundert errichtet wurden. Um ihre Verteidigungsfunktion zu verbessern, wurden die Mauern von Christen umgestaltet und erweitert.


Im Herzen der Stadt...

Angesichts so vieler grossartigen Bauwerke und Kunstschätze ist es nicht ganz einfach von Wahrzeichen Sevillas zu sprechen. Aber wenn ein Gebäude diese Bezeichnung verdient, ist es die beeindruckende Kathedrale mit ihrem Turm, der Giralda, dem Wahrzeichen der Stadt. Die Kathedrale von Sevilla ist ein einzigartiges Zusammenspiel von Schönheit und Kunst. Ihre Erhabenheit und Grösse kann man jedoch besser von innen erfassen.
Den von hohen Mauern umgebenen Königspalast Alcázar im so typischen maurischen Stil ist einen ausgiebigen Besuch wert. Die Anlage besteht aus mehreren Gebäuden und verschiedenen Innenhöfen. Trotz den Veränderungen und Umgestaltungen, die diese Anlage im Laufe ihrer Geschichte durch verschiedene Kulturen erfahren hat, bleibt es ein hervorragendes Beispiel für die spanische Mudejaren-Baukunst.
Die Casa de Pilatos ist neben dem Alcázar der prachtvollste Stadtpalast Sevillas und das beste Beispiel des Mudéjarstils.
An der Plaza Virgen de los Reyes befindet sich ein herausragendes Gebäude, der Erzbischöfliche Palast aus dem 18. Jahrhundert.
Ein weiteres Interessantes Gebäude ist das Archivo de Indias, ein Renaissance-Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Aus der ehemaligen Handelsbörse, wurde eine der grössten Bibliotheken der Welt, in dem unter anderem die Dokumente über die Entdeckung Amerikas aufbewahrt werden.
Vom Stadtzentrum führt der Weg vorbei an den ehemaligen Stadtmauern und zahlreichen Kirchen zum Rathaus, das sich zwischen der Plaza San Francisco und der Plaza Nueva, befindet, unweit der Calle Sierpes, Lebensnerv der Stadt und Einkaufsstrasse. Im Innern des Gebäudes werden wertvolle Kunstwerke bewahrt.
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Giralda